Lexikon

Multiple Sklerose (MS)

Eine chronische, meist in Schüben verlaufende Krankheit des Zentralnervensystemes. Durch Entzündung und Vernarbung werden die Hüllen der Nervenfasern beschädigt oder zerstört, die Folge sind Störungen der Sinnes- oder anderer Organe oder Lähmungen einzelner oder mehrerer Gliedmaßen. Zeitweilige oder vollkommene Rollstuhl-Abhängigkeit ist oftmals das Resultat.

Symptome variieren – Kribbeln, Empfindungsstörungen, Gefühle der Schwäche und Schwere oder Spastizität sind ebenso möglich wie Lähmungen.

Bei jungen Erwachsenen ist die Multiple Sklerose die häufigste erworbene Erkrankung des zentralen Nervensystemes.